Die Feuerwehr

Die Feuerwehrzentrale

Nach einigen Übersiedlungen vom Rathaushof über ein Zwischenquartier in der Feldstraße konnte die Feuerwehr Amstetten am 26. Oktober 1976 ihren heutigen Standort in der Anzengruberstraße 1 beziehen.

1991 wurden größere Umbauarbeiten in Angriff genommen um dann 1992 die Bezirksalarmzentrale im Gebäude der FF Amstetten einzurichten und in Betrieb zu nehmen, 1999 und 2000 wurden nochmals umfangreiche Zu- und Umbauten durchgeführt, um Platz für weitere Fahrzeuge, ein Katastrophenlager und verschiedene Funktions- und Lagerräume zu schaffen.
 

Erdgeschoß

Gleich an den großzügigen Eingangsbereich anschließend findet sich im Erdgeschoß die Bezirksalarmzentrale und Büroräume für das Hauptamtliche Personal. Im Falle eines Großeinsatz werden diese Räume der Alarmzentrale angeschlossen.

Weiters sind neben Sanitärräumen auch die Feuerwehrjugend und die Atemschutzwerkstatt in diesem Bereich untergebracht.

In der Atemschutzwerkstatt, günstig zwischen Mannschaftsbereich und Fahrzeughalle gelegen, werden die Atemluftflaschen und Masken nicht nur wiederbefüllt, sondern auch gewartet, gereinigt und geprüft.
 

Garagentrakt

Die Zentrale der FF Amstetten hat nach den Umbauarbeiten insgesamt 11 Garagen, sowie eine Werkstätte und eine Waschbox, diese Gebäude sind L-förmig um den Hofbereich angeordnet.
 
Der große Garagentrakt stellt den größten Teil der alten Bausubstanz dar, auf der Rückseite der Fahrzeughalle befinden sich die Spinde mit der Ausrüstung der Mannschaft.

Im westseitigen -neu angelegten- Garagenbereich sind das Wechselladefahrzeug und die dazugehörigen Wechselaufbauten, das Kranfahrzeug aber auch unsere beiden Oldies- LF8 und Kran 2 untergebracht, die zur Zeit auf ihre Restauration warten.
 
Da dieser Bereich für die schwersten Fahrzeuge ausgelegt ist, wurde von einer Unterkellerung abgesehen und die Lager in den 1. Stock verlegt.

Chargenraum

Im Spindbereich der Führungschargen der sich gleich beim Eingang in den Garagentrakt befindet, sind die Führungsmittel, wie Handfunkgeräte mit Helmfunk, Flugdienstfunk, Handlampen etc. , stationiert. Dies bedeutet einen Zeitgewinn für die Führungskräfte da diese ihre Funkgeräte bereits beim Umziehen ansich nehmen.

1. Stock

Im 1. Stock des Hauptgebäudes finden sich der Lehrsaal, die Kantine und der Aufenthaltsraum für die Mannschaft, im hinteren Bereich liegen die Büros für Kommando, Verwaltung und den Feuerwehrmedizinischen Dienst sowie ein Schlafraum. Über dem Eingangsbereich liegt die Dachterrasse, die in den Sommermonaten der Treffpunkt für geselliges Beisammensein ist.

Untergeschoß

Im Untergeschoß des Hauptgebäudes befinden sich verschiedenste Lagerräume, Versorgungsräume und Werkstätten. Die Stockwerke sind untereinander mit einem Lastenaufzug verbunden.

 

Schlauchwerkstatt

Alle Schläuche der FF Amstetten sind fortlaufend nummeriert und werden regelmäßig in der Schlauchabdrückanlage überprüft. Hier wird die Reparatur aller Saug- und Druckschläuche sowie der wasserführenden Armaturen durchgeführt. Ebenso werden hier die Schläuche nach Einsätzen oder Übungen wieder vorbereitet um sie in den Fahrzeugen nachzurüsten.

 

Atemschutzwerkstatt

Die Atemschutzwerkstatt wird durch den AS-Wart LM Bernhard Fuchs und dessen Gehilfen LM Michael Bittner, OFM Rene Grossauer und FM Lukas Zehetmayer betrieben.

Die Aufgaben umfassen Pflege, Wartung, Prüfung und Instandsetzung der Gerätschaften sowie die Schulung der Kameraden. Für Reinigung und Desinfektion von Atemschutzmasken stehen zwei Waschbecken zur Verfügung.

Die einwandfreie Funktion wird nach dem Trocknen der Masken auf einem Prüfgerät getestet. Anfallende Reparaturen können ebenfalls auf geeigneten Arbeitsplätzen durchgeführt werden.

Das Befüllen von Pressluftflaschen erfolgt von der Füllleiste (3 x 300 bar und 6 x 200 bar Anstellventile). Die Luftversorgung wird durch zwei voneinander unabhängigen Kompressoren im Keller sichergestellt. Weiters befindet sich dort ein Pufferpaket bestehend aus acht 300 bar Pressluftflaschen zu je 50 Liter. Hiermit ergibt sich eine Luftmenge von 108.000 Liter, welche ein rasches und stetiges Befüllen ermöglicht.

Für den Transport von Pressluftflaschen wurden Getränkekisten umgebaut.

Die jährliche Überprüfung für die Pressluftatmer des Bezirkes Amstetten wird auf einem eigenen modernen Prüfstand durchgeführt.
 

Übungsstrecke

Im Neubau des Feuerwehrhauses wurde ein 86 m² großer Raum geschaffen um die verschiedensten Situationen im Atemschutz- und Schadstoffeinsatz üben zu können.

Die Übungsstrecke besteht aus einer Kriechstrecke, einem Wohnraum und einem Schadstofflagerraum. Über einen Überwachungsraum können Lichteffekte, Nebelmaschine, und Rauchabzug gesteuert werden. Die Kriechstrecke besteht aus umgebauten Gitterboxen mit diversen Hindernissen.

Jede Gitterbox kann schnell geöffnet werden um den Atemschutzträger im Notfall befreien zu können.

Aufgaben, wie etwa das Betätigen eines Drehschiebers, das Montieren eines Blindflansches oder Personensuche sind nur einige Möglichkeiten der Übungsstrecke. Der Schadstofflagerraum dient vor allem dem Erkennen von Gefahren und deren Beseitigung.

Im Wohnraum können das richtige Öffnen von Türen, die Personensuche und –rettung geübt werden.

Funkwerkstatt

Die Funkwerkstatt ist zuständig für die Instandhaltung aller Funkgeräte und Pager für die FF Amstetten. Es besteht auch die Möglichkeit für andere Feuerwehren ihre Pager hier warten zu lassen. Für die im Bezirk großteils eingesetzte Pager ist ein Ersatzteillager der gängigen Teile vorhanden.

Die Leitung der Funkwerkstätte unterliegt LM Jürgen Hilmbauer, dieser wird von LM Dominik Schröckenstein unterstützt.

 
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